Städtisches Bestattungswesen Meißen - Krematorium Meißen
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Gedichte und Gedanken

Du hast gesorgt, du hast geschafft,
auch oftmals über deine Kraft,
Du wolltest noch so vieles tun,
nun müssen deine Hände ruhen.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still und unvergessen.
Vorüber sind die Leidensstunden,
die müden Augen zu.
Wir gönnen dir die Ruh.

Deine wunderseligen Augen,
Inseln aus des Himmels Seen,
sah ich steigen, untertauchen
in des Morgens ersten Wehn.
Clemens Brentano
Hände
Und es steigt ein Nebelschleier
übers tiefe, stille Blau,
eine einsam tiefe Feier
Breitet sich durch Wald und Au.
Clemens Brentano
O diese Kälte, schmerzvoll, leer.
Alexander Block
So verfliegt der sachte Rauch,
so verfliegt das Leben auch ...
Johann Christian Günther
Buch
Jeder Schritt
ist ein Tritt
zu dem letzten Gange.
Johann Christian Günther
Wir wandern alle durch die Zeit
ins Vaterland der Ewigkeit
und suchen eine beßre Stätte ...
Johann Christian Günther
Mein Kummer weint allein um dich,
mit mir ist's so verloren ...
Johann Christian Günther
"Gott wird die Wunden heilen,
und dessen tröst ich mich."
Johann Christian Günther
Sonne
Bin ich anjetzt verlassen
und alles Trostes leer,
mein Geist, du mußt dich fassen,
sonst wird die Not zu schwer.
Im Himmel lebt ein Freund,
der wird mir nicht entfallen,
obgleich die Welt von allen
mich zu entblößen scheint.
Johann Christian Günther
So erwart ich deine Liebe
in der Ewigkeit auf neu
mit dem Wunsche reiner Triebe,
daß dein Tod ohn Unruh sei.
Johann Christian Günther
Dein Gesicht und dein Wort,
Deine Schultern sind fort.
Wie schutzlos ich bin:
Wohin nur, wohin?
Maria Zwetajewa
Ich fürchte nicht den Tod,
der mich zu nehmen kümmt.
Ich fürchte mehr den Tode,
der mir die Meinen nimmt.
Logau
Engel
Ist doch jede Wunde unheilbar,
die der Tod geschlagen hat!
Petrarca
Wer den Tode fürchtet,
hat das Leben verloren.
Seume
Unser Leben führt uns
mit raschen Schritten
von der Geburt bis zum Tode.

In dieser kurzen Zeitspanne
ist es die Bestimmung
des Menschen, für das
Wohl der Gemeinschaft,
deren Mitglied er ist,
zu arbeiten.
Friedrich der Große
Blatt
Blätter wehen vom Baume,
Lieder vom Lebenstraume
wehen spielend dahin.

Vieles ist untergegangen,
seit wir zuerst sie sangen,
zärtliche Melodien,
sterblich sind auch die Lieder,
keines tönt ewig wieder.

Alles verweht der Wind.
Blumen und Schmetterlinge,
die unvergänglicher Dinge
flüchtiges Gleichnis sind.
Hermann Hesse
Schmetterling
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff
Wir flüchtigen!
Was wir sind,
schon ist's nicht mehr.
Ein Traum ist der Mensch.
Pindar
Fürchte nur kein Ende!
Wird es kalt und stumm,
bilden Gottes Hände
wundersam dich um,
andern Leib zu erleben,
den dein Geist durchlebt.
Die nur müssen sterben,
die nicht stark gelebt.
Arthus Kutscher
Trauerweide
Über allen Gipfeln ist Ruh',
in allen Wipfeln spürest du
kaum einen Hauch;
die Vöglein schweigen im Walde.
Warte nur, balde ruhest du auch.
Johann Wolfgang Goethe
Gestern liebt ich, heute leid ich,
morgen sterb ich. Dennoch denk ich
heut und morgen gern an gestern.
Lessing
Der Tod ist nur des Lebens Widerschein!
Victor
Fehlt dir die Kraft - so laß von Trauer
dich überschwemmen, dich verzehren ...
Alexander Block
Dies helle - auf dünnem Hals - ach dies Haupt:
Ach Butterblumbällchen im Wind:
Noch ist etwas in mir, was es nicht glaubt:
Zu Erde gegangen - mein Kind.
Maria Zwetajewa
Doch du, doch du: Wohin, wohin.
Maria Zwetajewa
Ach es ist so dunkel in des Todes Kammer,
tönt so traurig, wenn es sich bewegt,
und nun aufhebt seinen schweren Hammer
und die Stunde schlägt.
Matthias Claudius
Heiterkeit des Todes
Lächelnde Nähe der Wandlung füllt mich.
Es steigt keine Furcht in mir auf,
da die Sonne noch einmal
durch die Bäume glänzt, vor purpurne Wolken
ihre Gitter hebt und zum Nachen sich neigt.

Wird ein Lächeln über die Wangen huschen,
da aus den Weiten, aus geöffneten Sternen
der Ruf mich erreicht, der mich lockt
aus zersprungenen Saiten?

Herr, gib mir stille Heiterkeit,
wenn ich mich rüste, sende aus Sternenlichter,
die mich begrüßen, wenn ich nahe,
eine Flamme, ein Zeichen, wie eine Tür,
die sich öffnet zu neuen Reichen.
Agnes Miegel
Ewiger Wellengang flüchtiger Zeit,
Aufstieg und Niedergang, Freude und Leid.

Lacht dir der Sonne Schein heute gar hell,
weißt Du ums Morgen nicht,
Leid schreitet schnell.

Ewiger Wellengang, rausche dahin.
Aufstieg und Niedergang, alles hat Sinn.
Theodor Storm
Rose.gif
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen lache,
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
Antoine De Saint-Exupery
Den Beweis der Unsterblichkeit
muss jeder in sich selbst tragen.
Außerdem kann er nicht gegeben werden.
Wohl ist alles in der Natur Wechsel,
aber hinter dem Wechselnden ruht Ewiges.
Johann Wolfgang Goethe
Er erschreckt uns,
unser Retter, der Tod.
Sanft kommt er leis
im Gewölke des Schlafs.

Aber er bleibt fürchterlich,
und wir sehen nur wieder ins Grab,
ob er gleich uns zur Vollendung führt
aus Hüllen der Nacht hinüber
in der Erkenntnis Land.
Friedrich Gottlieb Klopstock
Kein Tod ist in der Schöpfung,
sondern Verwandlung,
Verwandlung nach dem besten,
weisesten Gesetz der Notwendigkeit.
Johann Gottfried Herder
Der Tag ging regenschwer und sturmbewegt,
ich war an manch vergessenem Grab gewesen.
Verwittert Stein und Kreuz, die Kränze alt,
die Namen überwachsen, kaum zu lesen.

Der Tag ging sturmbewegt und regenschwer,
auf allen Gräbern fror das Wort: Gewesen,
Wie sturmestot die Särge schlummerten,
auf allen Gräbern taute still: Genesen.
Detlev von Liliencron
Lass vergehen, was vergeht.
Es vergeht, um wiederzukehren,
es altert, um sich zu verjüngen,
es trennt sich, um sich inniger zu vereinen,
es stirbt, um lebendiger zu werden.
Friedrich Hölderlin
Unsterblich duften die Linden -
was bangst du nur?
Du wirst vergehn und deiner Füße Spur
wird bald kein Auge mehr im Staube finden.

Doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn
und wird mit seinem süßen Atemwehn
gelind die arme Menschenbrust entbinden.
Wo kommst du her? Wie lang bist du noch hier?
Was liegt an dir? Unsterblich duften die Linden.
Ina Seidel
Das ist es, was uns bleibt: man muss in Schweigen
sich ehrfurchtsvoll vor den Gesetzen neigen.
Walter von Molo
Nicht in der Purpurtraube liegt heilige Kraft allein,
es nähret auch das Leben vom Leide sich.
Friedrich Hölderlin
Soll ich dann nicht mehr sein,
wenn ich dir fern bin?
Wirst du dann Erde sein, wenn ich ein Stern bin?
Folgest du mir nicht mehr,
wenn ich entschwunden?
Wenn ich entfesselt schon, bist du gebunden -

Leben und Tod ist nur gleiches Berauschen.
Sterne und Erde sind nicht mehr zu tauschen.
Sterb' ich dir heute nicht, sterb' ich dir morgen:
Schwebend im Gleich des Alls sind wir geborgen.
Rudolf G. Binding
Dieses diesseitige Leben ist nichts
als ein kurzer Aufenthalt auf der Insel,
die wir Erde nennen, und diese Erde
ist nichts als eine kleine Insel
in dem ungeheuren Ozean,
in welchem die Welten Gottes schwimmen.

Das Landen auf dieser Insel
nennen wir Geburt,
das Absegeln von derselben Tod.
Haben wir einmal unser ewiges Dasein
erkannt, dass unser Erdenleben nichts
anderes ist als gleichsam ein Durchgang,
so haben wir das ewige Leben,
leben in der Ewigkeit,
und unsere ganze Zukunft ist Ewigkeit.

Die nächste Stunde und nach Millionen Jahren
eine andere Stunde, beide sind Schwestern,
geboren aus dem nämlichen Schoße.
Jeremias Gotthelf
Zweig.gif
Tod ist kein trostloses, jähes Ertrinken
im nachtschwarzen Meer des grausigen Nichts.
Tod ist im Schoße des Alls versinken
und neu sich gestalten im Lande des Lichts.
Vor dem Unendlichen ist unser Schicksal
ein Hauch übers Meer.
Aber die Seele ist Ufer alles Unendlichen.
Wolfram Pinder
Das Ewige regt sich fort in allem,
denn alles muss ins Nichts zerfallen,
wenn es im Sein beharren will.
Johann Wolfgang Goethe
Was in mir stirbt, bin nicht ich selbst.
Was in mir lebt, mein Lebendigstes,
mein Ewiges kennt keinen Untergang.
Johann Gottfried Herder
 
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