Städtisches Bestattungswesen Meißen - Krematorium Meißen
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Einäscherungsgarantie

Wie wird abgesichert, dass sich die richtige Asche in der richtigen Urne befindet?

Der Verstorbene wird im Krematorium eingeliefert. Dabei ist der Sargdeckel zu beschriften. Außen am Sarg und innen auf der Decke befindet sich je ein Sargzettel mit den Angaben zum Verstorbenen. Als Begleitpapiere werden Totenschein, Einäscherungsantrag, Bestattungsschein und gegebenenfalls die Freigabe des Staatsanwalts im Büro abgegeben.

Bei der zweiten Leichenschau kontrolliert der Gerichtsmediziner anhand dieser Unterlagen den Verstorbenen. Als weitere Anhaltspunkte für die Identität werden Geschlecht, Alter, Todesursache und weitere Merkmale überprüft. Außerdem wird der Fußzettel aus der medizinischen Einrichtung mit den Papieren verglichen.

Nach der 2. Leichenschau, einer entsprechenden Freigabe durch den Gerichtsmediziner und Abgabe der Unbedenklichkeitserklärung durch das Gesundheitsamt werden die Daten am Rechner erfasst. Dabei wird die Einäscherungsnummer vergeben. Diese Nummer ist auf einer gebrannten Schamottemarke eingeprägt und damit einmalig.

Die Feuerbestatter erfassen am Computer, wann der Verstorbene vor dem Ofen steht, den Einfahrzeitpunkt und die Uhrzeit der Fertigstellung der Urne. Parallel dazu werden im Einäscherungsbuch Einfahrzeiten und Ofen schriftlich vermerkt. In (nach Öfen getrennten) Urnenbüchern werden die fertigen Urnen abgehakt. Zusätzlich wird mit Laufzetteln der Platz des Verstorbenen im Ofen nachvollzogen. Die Schamottemarke ist dabei Bestandteil des Prozesses. Zum Abschluss wird in die fertige Urne der Schamottestein (mit der Einäscherungsnummer) gelegt und das Aschegefäß versiegelt. Vier Laufzettel werden der Urne beigefügt. Der Bestatter oder Friedhofsmeister unterschreibt bei Auslieferung der Urne die Urnenquittung.

Unter der Einäscherungsnummer (und anderen Ordnungsmerkmalen) kann im Einäscherungsjournal und Archiv das gesamte Geschehen seit der ersten Einäscherung in Meißen im Jahr 1931 minutengenau nachvollzogen werden. Seit Mitte der 1990-er Jahre wird der Prozessverlauf im Ofen zusätzlich dokumentiert.

Der Leitspruch unserer Feuerbestatter lautet: „Ich kann ruhigen Gewissens über den Friedhof gehen. Deswegen verlange ich von Euch, dass Ihr mich so kremiert, wie ich die anderen eingeäschert habe.“

Siehe auch Betriebsordnung

 
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