Städtisches Bestattungswesen

Krematorium Meißen

Bestattungskostenbeihilfe (bei niedrigem Einkommen oder geringer Rente)

Dass Sozialhilfe- und ALG-II-Empfänger einen Unterstützungsanspruch auf Bestattungskostenbeihilfe haben, ergibt sich aus dem 12. Sozialgesetzbuch § 74. Die zuständigen Stellen zahlen aber auch bei niedrigem Einkommen oder geringer Rente Bestattungskostenbeihilfe. Beihilfen erhalten Bedürftige nach Antrag bei der zuständigen Behörde. Zuständig ist das Sozialamt des Sterbeortes.

Zugrunde gelegt wird der doppelte Regelsatz plus Kaltmiete für den Haushaltsvorstand und Anrechnungsbeträge pro Familienmitglied, sowie mitunter weitere Freibeträge im Einzelfall. Der Antrag ist innerhalb von 6 Wochen bei der Sozialfürsorgestelle (in der Regel im Landratsamt) zu stellen. Ob man anspruchsberechtigt ist, entscheidet das Sozialamt. Eine Frage beim Amt lohnt sich möglicherweise.

Bei einem Anspruch auf Sozialhilfe/ALG II der Hinterbliebenen erstattet das Sozialamt nur die Grundkosten der Bestattung. Diesen "Sonderbedarf" muss man beim Sozialamt anmelden. Eine Feier und Leistungen über der Grundausstattung sind bei Sozialhilfe nicht vorgesehen und müssten auf eigene Kosten bestellt werden.